Rückblick auf die Referentenbeiträge 2009
Umsatzwachstum in der TK-Branche nur durch Breitbanderhöhung

Timotheus Höttges, Deutsche Telekom AG
„Im Jahr 2015 werden 5000 mbit/s nötig sein. Das IP Volumen hat sich in den letzten zwei Jahren auf 1600 Petabyte (1PB=1024 Terabyte) verdoppelt“. Technische Entwicklungen wie UMTS, VDSL und FTTH könnten nur zu Umsatzsteigerungen führen, wenn mehr Bandbreiten für neue Anwendungen geschaffen werde, befand Timotheus Höttges ( Vorstand Finanzen und Controlling, Deutsche Telekom) auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ am 17. und 18. Juni 2009 im InterContinental Düsseldorf. Höttges setze zudem auf Kooperationen und bestätigte: „Wir sind in intensivsten Verhandlungen mit Vodafone“. Zu den 30 Experten, die sich über Lage und Chancen des TK-Marktes austauschten, gehörte auch Dr. Stefan Tweraser von Google, der durch das Smartphone eine neue Generation von „Mobile Natives“ heranwachsen sieht, deren Anspruch an Endgeräte lautet: „It should give me everything I want“
Sal. Oppenheim: Deutsche Telekom über Wettbewerb zum Glasfaserausbau zwingen
Analyst Rothauge rät zur Finanzierung von Alternativ-Projekten über KfW
Frank A. Rothauge, Sal. Oppenheim jr. & Cie. Düsseldorf, 19.06.2009-06:00 –
Die Bundesregierung sollte den Breitband-Ausbau in Deutschland über zinsgünstige KfW-Kredite für Glasfaserprojekte der Telekom-Wettbwerber forcieren, empfiehlt Frank A. Rothauge, Telekom-Chefanalyst bei Sal. Oppenheim in Frankfurt. Da die Telekom derzeit nicht über die Mittel für weitere Investitionen verfüge, werde sie freiwillig nicht weiter ausbauen.
Telekom-Branche noch uneins bei flächendeckendem Breitbandausbau
Topmanager diskutieren Branchentrends auf der 15. Internationalen Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ (17. und 18. Juni 2009 in Düsseldorf)
Düsseldorf, 18.06.09-08:00 – Wenig Hoffnung auf eine schnelle und flächendeckende Versorgung der weißen Flecken in Deutschland mit Breitband kann sich derzeit die Bundesregierung machen.
In der Telekommunikationsbranche jedenfalls zeichnet sich bislang keine breite Front zur Unterstützung der Breitbandziele von Kanzlerin Angela Merkel ab. Viel zu unterschiedlich sind die Geschäftsmodelle der Anbieter. Weiterhin bleibt offen, mit welchen Techniken der flächendeckende Ausbau erfolgen soll und wie eine wirtschaftliche Versorgung auch der ländlichen Regionen zu bewerkstelligen ist.
Professor Dr. Torsten J. Gerpott (Universität Duisburg-Essen).Die ist das Ergebnis einer Podiumsdiskussion am Mittwoch morgen auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ in Düsseldorf. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott kamen rund 30 Experten der TK-Branche zusammen und diskutierten vor über 100 Teilnehmern.





