Pressemitteilungen
Telekommunikationsunternehmen blicken optimistisch in die Zukunft:
Jede zweite Firma erwartet, dass sich die Entwicklung in der TK-Branche bis zum Jahr 2013 besser als die Gesamtwirtschaft entwickeln werde, so das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting. Als Wachstumstreiber diene dabei vorwiegend das mobile Internet und die mobilen Endgeräte.
Der Wettbewerb innerhalb der Branche werde sich allerdings weiter verschärfen.
Mobilfunkfrequenzen – Wer bietet mehr?
Erste Analysen der Frequenzversteigerung, Themen wie mobiles Internet oder Enterprise 2.0 und das gesamte Spektrum der sich wandelnden IKT-Märkte – auf der 16. Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ am 15. und 16. Juni 2010 in Düsseldorf, Hilton diskutiert die Szene die Trends von morgen.
Düsseldorf, 27. April 2010. E-Plus, T-Mobile, Vodafone, O2 – vier Netzbetreiber bieten um die neuen Mobilfunkfrequenzen. Nachdem die Auktion verhalten startete, kommt nun Bewegung ins Spiel: Es zeichnet sich ein Bieterkampf zwischen den beiden kleineren Netzbetreibern E-Plus und O2 ab.
HDTV nimmt an Bedeutung zu – Nachbericht zur 16. EUROFORUM Jahrestagung „Kabel TV Netze“ 23. und 24. Februar 2010, Köln
Köln/Düsseldorf, 24. Februar 2010. HDTV wird an Bedeutung zunehmen, darin waren sich die Referenten auf dem 16. EUROFORUM-Branchentreff „Die Zukunft der Kabel-TV-Netze“ einig. Moderator Professor Dr. Torsten J. Gerpott (Universität Duisburg-Essen) versorgte die rund 70 Teilnehmer in Köln mit aktuellen Zahlen rund um die Kabelbranche. Gemäß des Digitalisierungsberichts der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) 2009 konnte das Kabel bis Mitte 2009 seine Position als wichtigster TV-Empfangsweg behaupten, es gab rund 370 000 zusätzliche Anschlüsse. Laut Gerpott nimmt auch die Verbreitung von TV über DSL kontinuierlich zu, allerdings auf niedrigerem Niveau.Die beiden größten Anbieter Kabel Deutschland und Unitymedia mussten bis Oktober 2009 ein Rückgang der Kabel TV-Kunden hinnehmen. Die Zahl der Haushalte, die TV über Breitbandkabel und Satellit empfangen, werde unterdessen weiter zurückgehen, so die Prognosen von Marktforschern wie PricewaterhouseCoopers (PwC). Der Gewinner werde DSL/IPTV sein, hier prognostiziert PwC für 2013 eine Zunahme bis zu 1,5 Millionen Haushalte. Diese Zahl hält der TK-Experte Gerpott für zu hoch gegriffen, realistisch seien hier eher 800 000.
Umsatzwachstum in der TK-Branche nur durch Breitbanderhöhung

Timotheus Höttges, Deutsche Telekom AG
„Im Jahr 2015 werden 5000 mbit/s nötig sein. Das IP Volumen hat sich in den letzten zwei Jahren auf 1600 Petabyte (1PB=1024 Terabyte) verdoppelt“. Technische Entwicklungen wie UMTS, VDSL und FTTH könnten nur zu Umsatzsteigerungen führen, wenn mehr Bandbreiten für neue Anwendungen geschaffen werde, befand Timotheus Höttges (Vorstand Finanzen und Controlling, Deutsche Telekom) auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ am 17. und 18. Juni 2009 im InterContinental Düsseldorf. Höttges setze zudem auf Kooperationen und bestätigte: „Wir sind in intensivsten Verhandlungen mit Vodafone“. Zu den 30 Experten, die sich über Lage und Chancen des TK-Marktes austauschten, gehörte auch Dr. Stefan Tweraser von Google, der durch das Smartphone eine neue Generation von „Mobile Natives“ heranwachsen sieht, deren Anspruch an Endgeräte lautet: „It should give me everything I want“
Sal. Oppenheim: Deutsche Telekom über Wettbewerb zum Glasfaserausbau zwingen
Analyst Rothauge rät zur Finanzierung von Alternativ-Projekten über KfW
Frank A. Rothauge, Sal. Oppenheim jr. & Cie.Düsseldorf, 19.06.2009-06:00 –
Die Bundesregierung sollte den Breitband-Ausbau in Deutschland über zinsgünstige KfW-Kredite für Glasfaserprojekte der Telekom-Wettbwerber forcieren, empfiehlt Frank A. Rothauge, Telekom-Chefanalyst bei Sal. Oppenheim in Frankfurt. Da die Telekom derzeit nicht über die Mittel für weitere Investitionen verfüge, werde sie freiwillig nicht weiter ausbauen.
Telekom-Finanzchef Tim Höttges könne sein Free Cash Flow-Ziel von sieben Milliarden Euro (mit OTE bzw. 6,4 Milliarden Euro ohne) nur erreichen, wenn er die Investitionen reduziere, meint Rothauge.
Digitale Dividende – Abstimmung vertagt – Mobilfunker verärgert
15. Internationale Handelsblatt Jahrestagung
„Telekommarkt Europa“
17. und 18. Juni 2009, Düsseldorf, InterContinental
www.tk-europa.de
Düsseldorf, 2. Juni 2009. Die Abstimmung über den Regierungsbeschluss zur Digitalen Dividende wurde vertagt, sehr zum Ärger der deutschen High-Techbranche. Diese Verzögerung ist „kein gutes Signal“, so Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Am 15. Mai sollte über die Zuteilung der Frequenzen für die Mobilfunkdienste entschieden werden; nach der Verabschiedung durch den Bundesrat will die Bundesnetzagentur (BNetzA) noch 2009 ein Zuteilungsverfahren entwickeln. „ Die Bundesnetzagentur ist bestrebt, bei der Vorbereitung und der Durchführung eines Verfahrens zur Vergabe der Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende alle Gestaltungsspielräume zur Verfahrensbeschleunigung und Verfahrensstraffung auszuschöpfen. Eine solche Beschleunigung kann auch dadurch erreicht werden, dass die Vergabe der Frequenzen im Bereich von 790 MHz bis 862 MHz in die laufende Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Frequenzbereiche bei 1,8 GHz, GHz und 2,6 GHz einbezogen wird. Wenn hier alle Beteiligten intensiv und zügig zusammenarbeiten, kann das Vergabeverfahren noch in 2009 starten“, erklärte Kurth in einer Pressemeldung der BNetzA.
- Telefonica-CEO: Mobile Internetnutzung wird um 165 Prozent wachsen
- Telekom öffnet VDSL-Netz
15. Internationale Handelsblatt Jahrestagung
„Telekommarkt Europa“
17. und 18. Juni 2009, Düsseldorf, InterContinental
www.tk-europa.de
Düsseldorf, 27. März 2009. Die großen europäischen Telekomkonzerne Deutsche Telekom, Telefónica, France Télécom und Telecom Italia (TI) haben 2008 gut verdient und dabei von der geringen Konjunkturabhängigkeit ihres Geschäfts profitiert. Für die nahe Zukunft verbreiten die Unternehmen ebenfalls Zuversicht. 2009 werde kein einfaches Jahr, aber man werde besser abschneiden als die Gesamtwirtschaft, melden die drei TK-Player einstimmig. Die spanische Telefónica, bei der seit dem Jahr 2000 César Alierta auf dem Chefsessel sitzt, hat die Position als rentabelster Telekomkonzern in Europa 2008 verteidigt. Außerdem schaffte Telefónica als einziger der vier Telekomkonzerne im Vergleich zum Jahr 2006 ein leichtes Kursplus. (Quelle: handelsblatt.com, 10.3.2009)







